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DIY-Spielzeug für Havaneser – Beschäftigungsideen zum Selbermachen

Manchmal braucht es gar kein neues Spielzeug aus dem Laden. Manchmal reicht ein leerer Karton, ein paar alte Decken und ein Havaneser mit viel Fantasie.


Fibi jedenfalls hat uns schnell gezeigt, dass die spannendsten Dinge oft die sind, die eigentlich im Altpapier landen sollten.


Heute nehmen wir euch mit in unser Wohnzimmer und zeigen euch DIY-Spielzeuge für Havaneser, die wir selbst gebastelt haben. Manche waren ein voller Erfolg, andere… sagen wir mal: lehrreich.


Warum DIY-Spielzeug für Havaneser so gut funktioniert


Havaneser sind klug, neugierig und unglaublich aufmerksam. Fibi möchte nicht einfach nur rennen, sie will mitdenken.


Gerade an Regentagen oder wenn draußen wenig los ist, merkt man schnell: Kopf-Auslastung ist mindestens genauso wichtig wie Bewegung.


DIY-Spielzeug hat für uns zwei große Vorteile:


  • es lässt sich individuell anpassen

  • es fordert die Nase und das Köpfchen

  • es kostet fast nichts


Und ganz ehrlich: Fibi unterscheidet nicht zwischen „gekauft“ und „selbstgemacht“. Hauptsache, es ist spannend.


Der Schnüffelteppich aus alten Decken – ein Dauerbrenner


Unser erster Bastelversuch war ein klassischer Schnüffelteppich, nur eben nicht gekauft, sondern aus alten Decken und Handtüchern.


So haben wir ihn gemacht:


  • Stoffreste in Streifen geschnitten

  • alles eng verknotet

  • Leckerlis dazwischen versteckt


Fibi war sofort Feuer und Flamme. Nase rein, konzentrierter Blick, völlige Weltvergessenheit. Was uns besonders gefallen hat: Sie wurde ruhig, fokussiert und richtig zufrieden.


Bis heute ist der Schnüffelteppich unser Go-to-Spielzeug für gemütliche Nachmittage.


Intelligenzspielzeug aus Küchenrollen – schneller Erfolg, schnelle Lösung


Die Idee: Leckerlis in leere Küchenrollen stecken, die Enden leicht eindrücken und fertig.

Die Realität: Fibi hat das Prinzip nach ungefähr 30 Sekunden verstanden. Danach wurde nicht mehr „gerätselt“, sondern strategisch zerlegt.


Aber genau das ist auch Teil der Beschäftigung. Sie hat gelernt, wie viel Druck nötig ist, wie sie die Rolle festhalten muss und wir haben gelernt, dass man dabei zuschauen sollte.


Kurzlebig, aber sehr effektiv. Und perfekt für zwischendurch.


Der Karton-Test – wenn Neugier siegt


Ein leerer Versandkarton, ein paar zerknüllte Papierseiten, dazwischen Leckerlis. Mehr braucht es manchmal nicht.


Fibi war zunächst skeptisch. Hat geschnuppert, einmal vorsichtig mit der Pfote getippt und dann ging’s los. Papier flog, Karton raschelte, Nase arbeitete auf Hochtouren.


Wichtig hier:


  • keine Heftklammern

  • kein beschichtetes Papier

  • immer dabei bleiben


Für Fibi war das weniger ein Denkspiel, mehr ein Erlebnis. Und das ist genauso wertvoll.


Was nicht funktioniert hat – und das ist auch okay


Nicht jedes DIY-Spielzeug war ein Hit. Ein selbstgebasteltes Fummelspiel mit Stofftaschen? Wurde ignoriert. Ein Knotenball aus alten Socken? Zwei Minuten interessant, dann langweilig.


Havaneser haben ihren eigenen Geschmack. Und der darf sich auch ändern. Wir nehmen das gelassen und sehen es eher als Einladung, weiter auszuprobieren.


Worauf wir bei DIY-Spielzeug immer achten


Ein paar Dinge sind uns besonders wichtig:


  • nichts Kleinteiliges, das verschluckt werden kann

  • keine Materialien, die ausfransen

  • immer beaufsichtigen

  • lieber einfach als kompliziert


Fibi soll gefordert sein – nicht überfordert.


Unser Fazit


DIY-Spielzeug ist für uns mehr als Beschäftigung. Es ist gemeinsame Zeit, Beobachten, Ausprobieren und manchmal auch Lachen.


Fibi hat uns gezeigt, dass geistige Auslastung nicht teuer sein muss, sondern kreativ. Und oft reicht ein Blick in den Haushalt, um aus Alltäglichem etwas ganz Besonderes zu machen.

 
 
 

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