Havaneser Welpe: Wohnung und Haus welpensicher machen – Kompletter Guide für einen sicheren Start
- Fibis Adventures

- 25. März
- 9 Min. Lesezeit
Bevor unser Havaneser-Welpe eingezogen ist, dachten wir ehrlich gesagt: So kompliziert wird das schon nicht
Wenn ein Welpe einzieht, kreisen die Gedanken zuerst oft um die schönen Dinge. Das erste Körbchen steht bereit, die Näpfe sind ausgesucht, ein paar Spielzeuge liegen schon da und man hat das Gefühl, ziemlich gut vorbereitet zu sein. Genau so war es bei uns auch.
Was wir aber komplett unterschätzt haben: Ein Havaneser-Welpe sieht die Wohnung oder das Haus völlig anders als wir.
Was für uns nur ein Ladekabel ist, ist für einen Welpen plötzlich spannend. Was wir als harmlose Deko betrachten, kann aus Hundesicht ein interessantes Kauobjekt sein. Und was für uns einfach nur eine offene Tür zum Bad oder zur Küche ist, bedeutet für einen neugierigen kleinen Hund: neues Abenteuer, neue Gerüche, neue Risiken.
Gerade Havaneser sind dabei oft extrem aufmerksam, verspielt und vor allem sehr nah an ihren Menschen. Sie möchten mitlaufen, mitgucken und am liebsten überall dabei sein. Das macht sie unglaublich liebenswert, sorgt aber eben auch dafür, dass sie schnell an Dinge geraten, die im Alltag problematisch werden können.
Wenn wir heute noch einmal von vorne anfangen würden, würden wir das Thema Welpensicherheit viel bewusster angehen. Denn eine welpensichere Wohnung bedeutet nicht, dass alles steril oder ungemütlich werden muss. Es bedeutet einfach, dass dein Welpe sicher ankommen kann und du nicht den ganzen Tag im Alarmmodus bist.
Das Wichtigste auf einen Blick
Wenn du deine Wohnung oder dein Haus für einen Havaneser-Welpen welpensicher machen möchtest, solltest du zuerst diese Punkte angehen:
Kabel, Ladegeräte und Mehrfachsteckdosen sichern
kleine Gegenstände konsequent entfernen
giftige Pflanzen, Lebensmittel und Putzmittel außer Reichweite bringen
Küche, Bad, Treppen und Außenbereiche bewusst absichern
lieber begrenzen als ständig verbieten
sichere Kau- und Beschäftigungsalternativen anbieten
den Alltag so vorbereiten, dass du nicht permanent eingreifen musst
Unser wichtigster Rat ist dabei:
Mach dein Zuhause praktisch sicher, nicht nur theoretisch.
Alles, was im Alltag immer wieder Probleme machen könnte, sollte so verändert werden, dass du dich auf deinen Welpen konzentrieren kannst statt auf hundert mögliche Gefahrenquellen.
Warum das Thema gerade bei einem Havaneser-Welpen so wichtig ist
Viele Tipps zum Thema Welpensicherheit sind sehr allgemein. Das Problem ist nur: Nicht jeder Welpe bringt dieselben Eigenschaften mit.
Ein Havaneser ist klein, beweglich, neugierig und oft extrem menschenbezogen. Genau diese Mischung ist im Alltag wunderschön, aber sie bringt auch ein paar typische Herausforderungen mit sich. Ein Havaneser-Welpe folgt dir oft in Räume, in denen du ihn im ersten Moment gar nicht vermutet hättest. Er interessiert sich für deine Hände, deine Bewegungen, deine Gegenstände und ganz oft auch für das, was auf dem Boden liegt.
Dazu kommt, dass Welpen ihre Welt stark mit dem Maul erkunden. Das ist normal. Es ist kein Zeichen dafür, dass dein Hund „schwierig“ ist, sondern einfach Teil seiner Entwicklung. Für dich bedeutet das aber: Alles, was erreichbar ist, wird zumindest potenziell interessant.
Gerade deshalb funktioniert „Wir passen einfach gut auf“ meist nur begrenzt. Niemand ist den ganzen Tag perfekt aufmerksam. Man dreht sich kurz um, räumt etwas weg, beantwortet eine Nachricht oder geht schnell ins Bad, und genau in solchen Momenten landet plötzlich etwas im Maul, was dort nicht hingehört.
Eine welpensichere Umgebung ist deshalb nicht übervorsichtig. Sie ist schlicht der einfachste Weg, um die ersten Wochen entspannter zu gestalten.
Wenn du dich generell auf die erste Zeit vorbereiten möchtest, hilft dir auch unser Guide „Havaneser Welpe – Der komplette Guide für die ersten 30 Tage“, in dem wir unseren Start mit Fibi Schritt für Schritt zeigen.
Die größten Gefahren in Wohnung und Haus – Und warum sie oft übersehen werden
1. Kabel, Stecker und Ladegeräte
Kabel gehören aus unserer Sicht zu den größten Alltagsrisiken, weil sie so normal wirken. Sie liegen am Sofa, hinter dem Fernseher, unter dem Schreibtisch, neben dem Bett oder hängen am Ladegerät herunter. Für uns sind sie unsichtbarer Standard. Für einen Welpen sind sie beweglich, erreichbar und interessant.
Das Risiko ist offensichtlich: Strom, herunterfallende Geräte und beschädigte Kabel. Gleichzeitig merkt man oft erst im Alltag, wie viele Kabel eigentlich offen zugänglich sind.
Heute würden wir hier sofort ansetzen:
Ladekabel nicht frei herunterhängen lassen
Kabelkanäle oder Kabelboxen nutzen
Mehrfachsteckdosen nicht offen am Boden liegen lassen
Homeoffice- und Wohnzimmerbereich bewusst prüfen
Wenn du ohnehin gerade Ausstattung für den Welpen besorgst, würden wir solche simplen Ordnungshelfer fast höher priorisieren als manches süße Zubehör. Ein gutes Welpenbett ist schön, aber ein sicherer Raum bringt dir am Anfang oft mehr Ruhe als das dritte Spielzeug.
2. Kleine Gegenstände auf dem Boden
Hier liegt einer der typischsten Anfängerfehler. Man denkt bei Gefahren an große Dinge, dabei sind oft die kleinen das eigentliche Problem.
Haargummis, Socken, Papier, Verpackungsreste, Ohrringe, Spielzeugteile, Taschentücher, Stiftkappen oder Münzen sind aus Welpensicht spannend, tragbar und perfekt zum Testen. Gerade kleine Hunde nehmen solche Dinge schnell ins Maul und laufen damit weg, bevor man überhaupt richtig reagiert.
Unser Learning war hier brutal simpel: Der Boden gehört in der Welpenzeit entweder dem Hund oder er bleibt frei.
Das klingt streng, macht den Alltag aber viel entspannter. Sobald weniger herumliegt, gibt es automatisch weniger Stress, weniger Verbote und weniger „Was hat er jetzt schon wieder im Maul?“.
Gerade beim Thema Kauen und Beißen lohnt sich ein genauer Blick in unserem Beitrag „Havaneser Welpe beißt – was tun?“ zeigen wir dir, wie wir die Beißhemmung aufgebaut haben.
3. Giftige Pflanzen
Pflanzen sind ein klassisches Thema, das viele nicht auf dem Schirm haben. Man lebt seit Jahren mit bestimmten Zimmerpflanzen und denkt gar nicht mehr darüber nach, dass sie für einen Hund problematisch sein könnten.
Gerade wenn ein Welpe neugierig Blätter anstupst, an Erde schnuppert oder an einem Topf knabbert, können harmlose Deko-Elemente plötzlich relevant werden. Wir würden deshalb jede Pflanze in Ruhe prüfen und uns fragen:
Bleibt sie dort wirklich sicher?
Ist sie hoch genug?
Ist sie überhaupt geeignet?
Lieber einmal konsequent umstellen als später hektisch reagieren müssen.
4. Küche und Essbereich
Die Küche ist aus unserer Sicht einer der kritischsten Räume im ganzen Haus. Nicht, weil ein Hund dort nie sein darf, sondern weil dort viele Risiken gleichzeitig zusammenkommen:
Lebensmittel
Essensreste
Verpackungen
Messer oder Küchenwerkzeuge
heiße Geräte
Reinigungsmittel
herunterfallende Zutaten
Dazu kommt: Gerade ein Havaneser ist oft sehr nah bei seinem Menschen. Wenn du in der Küche bist, ist die Chance hoch, dass dein Welpe es auch sein möchte.
Am Anfang würden wir deshalb eher klar und praktisch arbeiten:
Küche nicht dauerhaft frei zugänglich machen
Mülleimer sichern
nichts am Rand liegen lassen
bei Unsicherheit lieber kurz abtrennen
5. Bad, Hauswirtschaftsraum und Putzmittel
Auch das sind Räume, die man schnell vergisst. Putzmittel, Waschmittel, Tabs, Medikamente, Kosmetik und Hygieneartikel sollten in der Welpenzeit grundsätzlich nicht erreichbar sein. Gerade kleine Dinge wie Taschentücher, Wattepads oder Verpackungen wirken aus Hundesicht oft spannender, als man denkt.
Hier gilt für uns klar: Schließen, hochstellen, wegräumen. Nicht diskutieren, nicht testen.
6. Schuhe, Taschen und Flur
Der Flur ist ein typischer Chaosbereich. Schuhe stehen herum, Taschen werden abgestellt, Jacken hängen tief, Dinge fallen aus Hosentaschen oder liegen kurz auf der Bank. Für einen Welpen ist das ein Sammelpunkt voller Gerüche.
Schuhe sind dabei oft besonders spannend. Nicht jeder Hund knabbert daran, aber viele tragen sie herum oder testen zumindest Schnürsenkel und Kanten. Wir würden deshalb alles, was im Flur leicht erreichbar ist, bewusster organisieren.
7. Treppen, Balkon, Terrasse und Garten
Sobald es nicht nur um eine Wohnung, sondern um ein Haus oder eine Wohnung mit Außenbereich geht, kommen weitere Punkte dazu.
Treppen sollten gerade bei kleinen Welpen bewusst abgesichert werden. Ein Havaneser-Welpe ist leicht und beweglich, aber körperlich eben noch nicht fertig entwickelt. Unkontrolliertes Hoch- und Runterlaufen muss am Anfang wirklich nicht sein.
Auch Balkon und Terrasse sollte man nicht automatisch als sicher betrachten. Gibt es Lücken im Geländer? Kann der Welpe irgendwo hochsteigen? Liegen dort Töpfe, Werkzeuge oder kleine Gegenstände?
Im Garten kommen oft noch mehr Risiken hinzu:
Lücken im Zaun
Dünger oder Schneckenkorn
Gartengeräte
Teiche oder Wasserstellen
giftige Pflanzen
herumliegende Holzstücke oder Spielzeugreste
Gerade weil ein Garten erstmal nach Freiheit klingt, wird die Sicherheitsfrage dort oft zu locker gesehen.
Wohnung und Haus welpensicher machen – So würden wir heute Schritt für Schritt vorgehen
Schritt 1: Alle Räume einmal aus Welpensicht ansehen
Das ist für uns der wichtigste erste Schritt. Nicht im Stehen kurz durchlaufen, sondern wirklich auf niedriger Ebene schauen:
Was liegt am Boden?
Was hängt herunter?
Was ist erreichbar?
Wo könnte sich der Welpe dahinter, darunter oder dazwischen bewegen?
Dieser Perspektivwechsel bringt oft mehr als jede Checkliste, weil man plötzlich Dinge sieht, die im normalen Alltag nie auffallen.
Schritt 2: Die echten Risiken zuerst beseitigen
Wir würden nicht zuerst dekorativ optimieren, sondern direkt die größten Gefahren angehen:
Kabel
Kleinteile
giftige Pflanzen
Küche
Putzmittel
Treppen oder Außenbereiche
Das Ziel ist nicht, sofort alles perfekt zu machen. Das Ziel ist, die wichtigsten Risiken schnell rauszunehmen.
Schritt 3: Den Bewegungsradius anfangs kleiner halten
Das war für uns einer der größten Unterschiede zwischen Theorie und Alltag. Man denkt leicht, ein Welpe soll sich direkt frei entfalten können. In Wirklichkeit profitieren viele Hunde am Anfang von weniger Fläche.
Weniger Raum bedeutet:
weniger Überforderung
weniger unerwünschte Situationen
weniger Stress für dich
schnelleres Lernen von Routinen
Lieber mit wenigen sicheren Bereichen starten und dann nach und nach erweitern.
Eine klare Struktur hilft übrigens nicht nur bei der Sicherheit, sondern auch bei der Stubenreinheit – wie wir das aufgebaut haben, erklären wir dir in „Havaneser stubenrein bekommen – unser Schritt-für-Schritt Guide“.
Schritt 4: Sichere Alternativen schaffen
Ein Welpe soll nicht nur „nichts dürfen“. Er braucht auch Dinge, die er sehr wohl darf:
geeignetes Spielzeug
sichere Kauartikel
feste Ruheplätze
überschaubare Beschäftigung
Wenn ein Welpe keine guten Alternativen hat, sucht er sich Beschäftigung oft selbst. Und dann landen wir wieder bei Kabeln, Socken oder Möbelkanten.
Gerade bei einem Havaneser würden wir auf Spielzeug achten, das nicht riesig, hart oder unhandlich ist, sondern wirklich zu einem kleinen Hund passt. Auch bei Kauartikeln würden wir eher bewusst und passend auswählen statt wahllos alles zu kaufen, was süß aussieht.
Welche Beschäftigung wirklich sinnvoll ist, zeigen wir dir auch in unserem Artikel „Beschäftigung für Havaneser drinnen“, in dem wir unsere liebsten Ideen aus dem Alltag teilen.
Schritt 5: Nach den ersten Tagen ehrlich nachjustieren
Selbst wenn du dich gut vorbereitest, zeigt dir der echte Alltag immer noch einmal neue Schwachstellen. Vielleicht interessiert sich dein Welpe für einen Bereich, den du gar nicht kritisch fandest. Vielleicht ist der Couchtisch spannender als gedacht oder die Ecke neben dem Sofa plötzlich der neue Lieblingsplatz zum Unsinnmachen.
Deshalb würden wir immer sagen: Welpensicherheit ist kein einmaliger Punkt zum Abhaken. Sie entwickelt sich in den ersten Wochen mit.
Unsere größten Fehler – Und was wir heute anders machen würden
Wir wollten zu früh auf Erziehung setzen
Natürlich soll ein Welpe lernen, was erlaubt ist und was nicht. Aber gerade in den ersten Tagen ist Management oft viel wichtiger als große Trainingserwartungen.
Heute würden wir weniger auf „Nein, lass das“ setzen und mehr auf eine Umgebung, in der viele Probleme gar nicht erst entstehen.
Wir haben zu viel Freiheit gegeben
Mehr Raum ist nicht automatisch besser. Gerade ein Havaneser-Welpe profitiert oft davon, wenn der Alltag erstmal überschaubar bleibt. Zu viel Fläche bedeutet oft auch zu viele Möglichkeiten für Unsinn, Überforderung oder kleine Missgeschicke.
Wir haben manche Alltagsdinge zu harmlos eingeschätzt
Kabel, Flur, Küche, lose Gegenstände. Vieles davon wirkte im Vorfeld gar nicht dramatisch. Im Alltag war es dann aber genau das, was immer wieder relevant wurde.
Wir dachten, Aufpassen reicht schon
Nein. Nicht dauerhaft. Eine gute Vorbereitung spart dir enorm viel Energie, weil du nicht ständig im Korrekturmodus sein musst.
Was wir wirklich sinnvoll finden – Ohne die Wohnung in einen Hundeshop zu verwandeln
Wir würden heute nicht alles kaufen, was irgendwie mit Welpenzeit beworben wird. Vieles ist nett, aber nicht notwendig. Wirklich hilfreich finden wir eher die unspektakulären Dinge:
Kabelkanäle oder Kabelboxen
ein Welpengitter wenn gewünscht
ein gut platzierter Rückzugsort
passendes Spielzeug für kleine Hunde
eine begrenzte, überschaubare Anfangsstruktur
Wenn wir Produkte empfehlen würden, dann nur dort, wo sie im Alltag wirklich etwas erleichtern. Bei einem Welpen sind das oft genau die unscheinbaren Dinge, die Sicherheit und Ruhe bringen.
Checkliste: So machst du Wohnung und Haus für deinen Havaneser-Welpen sicher
Vor dem Einzug oder spätestens in den ersten Tagen würden wir diese Punkte durchgehen:
Kabel, Ladegeräte und Mehrfachsteckdosen sichern
kleine Gegenstände konsequent vom Boden entfernen
Schuhe und Taschen im Flur außer Reichweite bringen
giftige Pflanzen prüfen
Mülleimer sichern
Lebensmittel nicht offen herumliegen lassen
Küche kontrolliert zugänglich machen
Putzmittel, Medikamente und Kosmetik verschließen
rutschige Bereiche prüfen
Treppen absichern
Balkon und Terrasse auf Lücken kontrollieren
Garten auf Zaunlücken und problematische Stoffe prüfen
Rückzugsort und Ruheplatz einrichten
passendes Spielzeug und sichere Kaualternativen bereitlegen
den Bewegungsradius am Anfang begrenzen
nach den ersten Tagen beobachten und nachjustieren
FAQ: Häufige Fragen zum welpensicheren Zuhause
1. Wie lange muss man Wohnung oder Haus welpensicher halten?
Mindestens die ersten Monate. Vieles entspannt sich mit der Zeit, aber einige Sicherheitsmaßnahmen bleiben dauerhaft sinnvoll.
2. Muss wirklich jeder Raum sofort zugänglich sein?
Nein. Im Gegenteil: Ein begrenzter Start ist oft deutlich entspannter als volle Freiheit von Tag eins an.
3. Braucht man für einen Havaneser-Welpen ein Welpengitter?
Nicht zwingend, aber es kann sehr hilfreich sein, vor allem bei offenen Wohnbereichen, Treppen oder Küche.
4. Was ist die größte Gefahr im Alltag?
Oft nicht die offensichtlichen Dinge, sondern Kabel, Kleinteile, Lebensmittelreste und ungesicherte Alltagsbereiche.
5. Sollte man lieber alles wegräumen oder direkt trainieren?
Am Anfang ganz klar zuerst sichern und wegräumen. Training kommt dazu, ersetzt aber keine sichere Umgebung.
6. Ist ein Garten automatisch sicherer als eine Wohnung?
Nein. Ein Garten bringt viele Vorteile, aber auch eigene Risiken wie Lücken im Zaun, Pflanzen, Dünger oder Gartengeräte.
7. Was tun, wenn der Welpe trotzdem ständig Dinge klaut?
Dann ist die Umgebung meist noch zu offen oder die Alternativen sind noch nicht passend genug. In der Welpenzeit ist das oft eher ein Management-Thema als Ungehorsam.
8. Wird man irgendwann wieder normal wohnen können?
Ja. Die Welpenzeit ist intensiv, aber vorübergehend. Vieles ist nur für eine begrenzte Phase notwendig und lohnt sich gerade deshalb.
Fazit: Eine welpensichere Wohnung ist keine Perfektionsübung, sondern pure Alltagserleichterung
Wenn ein Havaneser-Welpe einzieht, verändert sich der Blick auf das eigene Zuhause. Nicht für immer, aber für eine entscheidende Zeit. Und in genau dieser Zeit macht es einen riesigen Unterschied, ob du ständig hinterherräumen, korrigieren und eingreifen musst oder ob die Umgebung so vorbereitet ist, dass vieles automatisch entspannter läuft.
Wenn wir heute noch einmal ganz am Anfang stünden, würden wir früher strukturieren, klarer begrenzen und weniger darauf vertrauen, dass wir „schon gut genug aufpassen“. Nicht, weil ein Welpe nur Stress bedeutet, sondern weil die ersten Wochen ohnehin aufregend genug sind.
Jede Gefahrenquelle, die du vorher entschärfst, spart dir später Nerven. Und genau darum geht es am Ende: um einen sicheren, ruhigen und schönen Start in euren gemeinsamen Alltag.



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