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Hund im Hotel: Tipps für Zimmer, Hygiene und Rücksicht mit Havaneser

Mit einem Havaneser zu reisen bedeutet für uns: Der Urlaub fühlt sich erst komplett an, wenn Fibi dabei ist.


Gleichzeitig haben wir schnell gelernt, dass ein Hotelaufenthalt mit Hund ein bisschen Vorbereitung braucht . Nicht nur für uns, sondern auch für alle anderen Gäste.


Gerade Havaneser sind sehr menschenbezogen, beobachten viel und reagieren sensibel auf neue Umgebungen. Deshalb achten wir besonders darauf, dass sich Fibi im Hotel sicher, ruhig und orientiert fühlt.


Heute teilen wir unsere wichtigsten Erfahrungen: Zimmer-Setup, Hygiene, Rücksicht auf Nachbarn und was uns wirklich geholfen hat.


Warum Hotels für Havaneser erstmal viel sein können


Neue Gerüche, fremde Geräusche, andere Menschen, Fahrstühle, Flure: für sensible Begleithunde kann das viel Input sein.


Bei Fibi merken wir:


  • Sie scannt neue Räume sehr genau

  • Sie orientiert sich stark an uns

  • Sie braucht schnell einen festen „Platz“


Deshalb versuchen wir, Hotelsituationen so vorhersehbar wie möglich zu gestalten.


Zimmer-Regeln – die uns sofort helfen


Unsere Grundregeln im Hotel sind simpel:


✔ Hund bekommt sofort einen festen Liegeplatz

✔ Kein Freilaufen im Zimmer direkt nach Ankunft

✔ Erst Ruhe, dann Erkunden

✔ Fenster & Türen checken

✔ Mini-Routine wie zuhause beibehalten


Wenn Fibi weiß, wo „ihr Platz“ ist, entspannt sie deutlich schneller.


Reisebett statt „irgendwo liegen“


Ein kleines Reisebett oder eine bekannte Decke wirkt Wunder. Der Geruch von Zuhause signalisiert: Hier ist Sicherheit.


Gerade Havaneser orientieren sich stark über Geruch und Nähe und das merkt man extrem in neuen Räumen.


Faltbarer Napf – klein, aber wichtig


Hotels sind selten hundeoptimiert. Ein faltbarer Napf hilft:


  • Trinkroutine beibehalten

  • überall Wasser anbieten

  • hygienisch bleiben

  • kein „Improvisieren im Waschbecken“


Für kleine Hunde, die eh nicht viel trinken, ist Routine extrem wichtig.


Geruchsneutralisierer – für Sicherheit auf beiden Seiten


Wir nutzen nur tierfreundliche Geruchsneutralisierer, keine starken Duftsprays.


Das hilft:


  • falls mal ein Malheur passiert

  • bei „nassem Hund“ nach Regen

  • für entspannte Übergabe beim Auschecken


Uns geht es nicht um Perfektion, sondern um Respekt gegenüber Hotel & Personal.


Nachbarn & Geräusche – unterschätzt, aber wichtig


Havaneser sind selten Dauerkläffer, aber sie melden Geräusche.


Was uns hilft:


  • Zimmer möglichst nicht direkt am Aufzug

  • Abendrunde vor Schlafenszeit

  • Box oder Decke als Rückzugsort

  • keine dauerhafte Flurbeobachtung am Türspalt


Je weniger Reize, desto weniger Wachmodus.


Allein im Hotelzimmer? Wenn, dann bewusst


Wir lassen Fibi im Hotel nur allein, wenn:


  • sie müde ist

  • Umgebung ruhig ist

  • sie den Raum kennt

  • Kamera möglich ist


Gerade Havaneser können stillen Trennungsstress zeigen.


Hygiene im Alltag – ohne Stress


Unser kleines Hotel-Setup:



Unser Fazit


Ein Hotel mit Havaneser funktioniert nicht über Perfektion, sondern über Struktur, Ruhe und kleine Routinen.


Fibi braucht im Hotel keinen Luxus. Sie braucht:


  • Orientierung

  • Nähe

  • bekannte Dinge

  • ruhige Energie


Dann wird aus einem fremden Zimmer erstaunlich schnell ein Zuhause auf Zeit.



 
 
 

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