Hund im Hotel: Tipps für Zimmer, Hygiene und Rücksicht mit Havaneser
- fibisadventures
- 7. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Mit einem Havaneser zu reisen bedeutet für uns: Der Urlaub fühlt sich erst komplett an, wenn Fibi dabei ist.
Gleichzeitig haben wir schnell gelernt, dass ein Hotelaufenthalt mit Hund ein bisschen Vorbereitung braucht . Nicht nur für uns, sondern auch für alle anderen Gäste.
Gerade Havaneser sind sehr menschenbezogen, beobachten viel und reagieren sensibel auf neue Umgebungen. Deshalb achten wir besonders darauf, dass sich Fibi im Hotel sicher, ruhig und orientiert fühlt.
Heute teilen wir unsere wichtigsten Erfahrungen: Zimmer-Setup, Hygiene, Rücksicht auf Nachbarn und was uns wirklich geholfen hat.
Warum Hotels für Havaneser erstmal viel sein können
Neue Gerüche, fremde Geräusche, andere Menschen, Fahrstühle, Flure: für sensible Begleithunde kann das viel Input sein.
Bei Fibi merken wir:
Sie scannt neue Räume sehr genau
Sie orientiert sich stark an uns
Sie braucht schnell einen festen „Platz“
Deshalb versuchen wir, Hotelsituationen so vorhersehbar wie möglich zu gestalten.
Zimmer-Regeln – die uns sofort helfen
Unsere Grundregeln im Hotel sind simpel:
✔ Hund bekommt sofort einen festen Liegeplatz
✔ Kein Freilaufen im Zimmer direkt nach Ankunft
✔ Erst Ruhe, dann Erkunden
✔ Fenster & Türen checken
✔ Mini-Routine wie zuhause beibehalten
Wenn Fibi weiß, wo „ihr Platz“ ist, entspannt sie deutlich schneller.
Reisebett statt „irgendwo liegen“
Ein kleines Reisebett oder eine bekannte Decke wirkt Wunder. Der Geruch von Zuhause signalisiert: Hier ist Sicherheit.
Gerade Havaneser orientieren sich stark über Geruch und Nähe und das merkt man extrem in neuen Räumen.
Faltbarer Napf – klein, aber wichtig
Hotels sind selten hundeoptimiert. Ein faltbarer Napf hilft:
Trinkroutine beibehalten
überall Wasser anbieten
hygienisch bleiben
kein „Improvisieren im Waschbecken“
Für kleine Hunde, die eh nicht viel trinken, ist Routine extrem wichtig.
Geruchsneutralisierer – für Sicherheit auf beiden Seiten
Wir nutzen nur tierfreundliche Geruchsneutralisierer, keine starken Duftsprays.
Das hilft:
falls mal ein Malheur passiert
bei „nassem Hund“ nach Regen
für entspannte Übergabe beim Auschecken
Uns geht es nicht um Perfektion, sondern um Respekt gegenüber Hotel & Personal.
Nachbarn & Geräusche – unterschätzt, aber wichtig
Havaneser sind selten Dauerkläffer, aber sie melden Geräusche.
Was uns hilft:
Zimmer möglichst nicht direkt am Aufzug
Abendrunde vor Schlafenszeit
Box oder Decke als Rückzugsort
keine dauerhafte Flurbeobachtung am Türspalt
Je weniger Reize, desto weniger Wachmodus.
Allein im Hotelzimmer? Wenn, dann bewusst
Wir lassen Fibi im Hotel nur allein, wenn:
sie müde ist
Umgebung ruhig ist
sie den Raum kennt
Kamera möglich ist
Gerade Havaneser können stillen Trennungsstress zeigen.
Hygiene im Alltag – ohne Stress
Unser kleines Hotel-Setup:
Decke oder Unterlage
Handtuch für Pfoten
Müllbeutel
Unser Fazit
Ein Hotel mit Havaneser funktioniert nicht über Perfektion, sondern über Struktur, Ruhe und kleine Routinen.
Fibi braucht im Hotel keinen Luxus. Sie braucht:
Orientierung
Nähe
bekannte Dinge
ruhige Energie
Dann wird aus einem fremden Zimmer erstaunlich schnell ein Zuhause auf Zeit.



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