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Havaneser im Winter – Pfotenschutz, Mantel & Schneespaß

Aktualisiert: 9. Feb.

Wenn draußen die ersten Schneeflocken fallen, wird’s bei uns zu Hause gemütlich:


Fibi kuschelt sich tief in ihre Decke, während wir mit heißem Tee am Fenster stehen und zusehen, wie die Welt langsam weiß wird. Doch sobald die Tür aufgeht, wird aus der kleinen Kuschelmaus plötzlich ein Schneehase – zumindest für ein paar Minuten.


Denn: So sehr Fibi den Winter liebt, so sehr hat sie auch ihre ganz eigenen Havi-Bedingungen für den Schneespaß.


Heute erzählen wir euch, wie wir mit ihr gut durch die kalte Jahreszeit kommen – von Pfotenschutz über Wintermantel bis hin zu kleinen Spielen im Schnee.


Havaneser im Winter – kurz erklärt


  • Kälte, Nässe und Streusalz belasten vor allem Pfoten und Gelenke.


  • Nicht jeder Havaneser braucht einen Mantel – aber viele profitieren davon.


  • Kürzere, dafür bewusstere Spaziergänge sind oft sinnvoller.


  • Pflegeroutinen werden im Winter wichtiger, nicht aufwendiger.


Wie empfindlich ist ein Havaneser im Winter?


Auch wenn das flauschige Fell täuscht: Havaneser sind keine geborenen Schneehunde. Ihr seidiges Haar ist eher für Sonne und Sofa gemacht als für Minusgrade und Streusalz. Unterwolle? Fehlanzeige! Das bedeutet, dass Fibi zwar ein echtes Kuschelbärchen ist, aber draußen schnell friert – besonders, wenn das Fell nass wird.


Wir haben das anfangs unterschätzt. Bei den ersten Schneespaziergängen hat sie sich vor Kälte richtig zusammengekringelt, die Pfoten angehoben und uns mit einem Blick angeschaut, der eindeutig sagte:


„Ich glaube, das reicht für heute!“


Pfotenschutz: Wenn Salz und Schnee pieksen


Was uns zuerst aufgefallen ist: Die Pfoten sind im Winter die größte Schwachstelle. Besonders bei gestreuten Wegen oder gefrorenem Matsch. Fibi hat sich nach wenigen Minuten ständig hingesetzt, um sich die Pfoten abzulecken – ein klares Zeichen, dass das Salz gebrannt hat.


Unsere Tipps aus Erfahrung:


  • Pfotenbalsam: Vor jedem Spaziergang reiben wir Fibis Ballen mit einem Pfotenbalsam ein. Das schützt und hält die Haut geschmeidig.


  • Abspülen danach: Nach dem Spaziergang kommen Pfoten kurz unter lauwarmes Wasser – so entfernen wir Salzreste und Schmutz.


  • Booties – ja oder nein? Wir waren skeptisch, aber kleine Hundeschuhe sind tatsächlich praktisch, wenn der Schnee matschig oder der Weg gestreut ist. Bei Fibi haben wir sie noch nicht getestet, aber viele aus unserer Havi-Community schwören darauf im Winter.


Mantel oder Pullover – was braucht der Havaneser wirklich?


Wir dachten lange: Ein Hund braucht keinen Mantel! Bis Fibi eines Morgens bibbernd auf der Wiese stand und sich weigerte, weiterzulaufen. Seitdem gehört der Wintermantel fest zur Grundausstattung – zumindest an sehr kalten Tagen.

Unsere Tipps:


  • Leicht gefüttert reicht: Ein Havi ist kein Husky, aber ein dünn gefütterter Mantel hilft schon enorm.

  • Achtung bei Nässe: Schnee, der am Fell klebt, kühlt zusätzlich aus. Wir föhnen Fibi nach jedem Schneespaziergang leicht trocken (vor allem Bauch und Beine).

  • Pullover indoor: Wenn’s im Haus zieht oder nach dem Gassigehen noch feucht ist, trägt Fibi manchmal ihren Lieblingsstrickpulli – den hat Theresa übrigens selbst gemacht.


Übrigens: Für uns ist ein Mantel keine Mode, sondern einfach eine praktische Wärmeschicht. Wenn der Hund friert, hilft keine Stolz-Diskussion, sondern nur ein warmer Rücken.


Wichtig ist beim Mantel, dass er:


  • Bewegungsfreiheit lässt

  • nicht scheuert

  • trocken bleibt


Unsere empfohlenen Wintermäntel sind alle von unserem langjährigen Partner https://www.wanderpfote.com , auf deren Website ihr 5 % auf alles mit dem Code Fibi_5 sparen könnt (Werbung).


Schneespaß trotz Frost – unsere liebsten Winterspiele


Trotz Kälte will ein Havaneser beschäftigt werden. Und Schnee kann richtig Spaß machen, wenn man es richtig angeht. Unsere Favoriten:


  • Leckerli-Suche im Schnee: Kleine Snacks im frischen Schnee verstecken – Fibi liebt es, sie mit der Nase aufzuspüren!


  • Mini-Schneeballspiel: Wir rollen winzige Schneekugeln, die Fibi jagt (nicht werfen, wenn sie hart sind – lieber vorsichtig kullern).


  • Schneespaziergänge in Etappen: Lieber drei kleine Runden am Tag als eine lange, damit der Hund nicht auskühlt.


Nach dem Spaziergang gibt’s bei uns immer das gleiche Ritual: Pfoten waschen, Fibi abtrocknen, ein Handtuch umlegen und ab aufs Sofa. Zehn Minuten später liegt sie eingerollt in ihrer Decke – und wir wissen: Mission Winterspaß erfolgreich!


Glatte Wege & Sicherheit


Eis und festgetretener Schnee können für kleine Hunde schnell rutschig werden. Wir meiden besonders glatte Strecken und achten darauf, dass Fibi nicht springt oder abrupt abbremst.


Wenn Wege sehr glatt sind, tragen wir sie lieber ein Stück, statt unnötige Risiken einzugehen.


Winter & Verhalten – was wir beobachten


Kälte kann Verhalten verändern. Manche Hunde wirken:


  • schneller gestresst

  • ungeduldiger

  • anhänglicher


Das ist kein Rückschritt, sondern eine Reaktion auf Umweltreize. Gerade im Winter helfen feste Routinen und klare Abläufe.


Wie sich Stress generell im Alltag zeigen kann, erklären wir auch im Beitrag Trennungsstress beim Havaneser erkennen.


Unsere Learnings aus dem Winteralltag


✔ Pfotenpflege ist wichtiger als extra lange Spaziergänge

✔ Kälte zeigt sich oft schleichend

✔ Mantel ja – wenn der Hund davon profitiert

✔ Ruhe gehört im Winter genauso dazu wie Bewegung


Häufige Fragen zum Havaneser im Winter


Braucht ein Havaneser einen Mantel?


Nein. Manche kommen gut ohne aus, andere frieren schnell. Beobachtung ist entscheidend.


Wie kalt ist zu kalt für den Havaneser?


Das hängt vom Hund, der Dauer und der Aktivität ab. Zittern oder Stehenbleiben sind klare Signale.


Was tun bei Streusalz?


Pfoten nach dem Spaziergang reinigen, Pfotenschuhe tragen, Pfoten mit Pfotenbalsam einschmieren und regelmäßig kontrollieren.


Darf ein Havaneser im Schnee spielen?


Ja – solange es nicht zu kalt ist und der Hund trocken bleibt.


Sind kürzere Spaziergänge okay?


Absolut. Qualität geht vor Länge.


Unser persönlicher Tipp


Wir achten im Winter weniger auf feste Minutenangaben und mehr auf Körpersprache. Ein entspannter Hund, der gerne wieder nach Hause geht, zeigt uns, dass es genug war.


Unser Fazit


Ein Havaneser kann Schnee lieben – wenn er gut vorbereitet ist. Mit gepflegten Pfoten, warmem Mantel und ein bisschen Geduld bei der Eingewöhnung steht dem Winterabenteuer nichts im Weg.


Fibi hat jedenfalls ihre eigene Routine gefunden: Erst wild durch den Schnee toben, dann frierend zu uns rennen und sich einwickeln lassen wie ein kleiner Burrito. Und ehrlich gesagt – genau diese Mischung aus Abenteuerlust und Kuschelbedürfnis lieben wir an ihr.



 
 
 

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