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Havaneser Fellfarbe pflegen: Unterschiede bei hellem und dunklem Fell

Das Fell eines Havanesers ist mehr als nur hübsch, denn es erzählt etwas über Pflege, Alltag und manchmal auch über kleine Herausforderungen.


Als wir uns intensiver mit Fellpflege beschäftigt haben, wurde uns schnell klar: Nicht jede Fellfarbe braucht die gleiche Pflege.


Helle Havaneser bringen andere Themen mit als dunkle. Und auch bei Fibi haben wir gelernt, genauer hinzuschauen.

In diesem Beitrag teilen wir, worauf wir je nach Fellfarbe beim Havaneser achten und welche Pflege sich für uns bewährt hat.


Warum die Fellfarbe bei der Pflege eine Rolle spielt


Grundsätzlich gilt: Jeder Havaneser hat feines, langes Haar ohne klassische Unterwolle.


Aber je nach Fellfarbe zeigen sich Unterschiede schneller oder eben später.


  • Helles Fell zeigt Schmutz, Tränenflecken und Verfärbungen sehr deutlich


  • Dunkles Fell wirkt oft pflegeleichter, neigt aber eher zu stumpfem Glanz


Beides braucht Aufmerksamkeit – nur an unterschiedlichen Stellen.


Helles Fell: schön, aber ehrlich


Bei hellen Havanesern sieht man einfach alles.


Ein Spaziergang bei Regen, ein Napf mit Karotten, ein müder Tag, das Fell erzählt es sofort.


Worauf wir achten:


  • regelmäßiges, sanftes Bürsten

  • saubere Augenpartie

  • keine aggressiven Produkte


Seidenglanz-Shampoo – mit Vorsicht


Seidenglanz-Shampoos können helfen, Verfärbungen optisch zu reduzieren.


Wir nutzen sie nicht regelmäßig, sondern:


  • sehr sparsam

  • nur bei Bedarf

  • mit viel Abstand zwischen den Anwendungen


Zu häufige Anwendung kann das Fell austrocknen oder die Haut reizen, gerade bei sensiblen Havanesern.


Dunkles Fell: weniger sichtbar, aber nicht weniger pflegebedürftig


Dunkles Fell verzeiht optisch mehr, aber genau das kann täuschen.


Verfilzungen, Staub oder trockene Spitzen fallen oft erst spät auf.


Unser Fokus wäre hier:


  • regelmäßiges Durchkämmen

  • Glanz & Geschmeidigkeit erhalten

  • stumpfes Fell früh erkennen


Gerade dunkles Fell profitiert stark von Conditioner oder leichtem Pflegespray.


Der Kamm – unabhängig von der Fellfarbe unverzichtbar


Egal ob hell oder dunkel: Der Kamm ist für uns das ehrlichste Werkzeug.


Er zeigt:


  • ob wirklich alles entwirrt ist

  • wo sich erste Knoten bilden

  • welche Stellen mehr Aufmerksamkeit brauchen


Wir kämmen lieber kurz und regelmäßig als selten und intensiv.


Conditioner – Pflege statt Kosmetik


Ein guter Conditioner ist für uns kein Luxus, sondern Unterstützung.


Er hilft:


  • das Fell geschmeidig zu halten

  • Knoten vorzubeugen

  • Bürsten angenehmer zu machen


Gerade bei längeren Haaren, unabhängig von der Farbe, macht das einen großen Unterschied.


Was wir bewusst nicht tun


  • keine täglichen Spezialshampoos

  • kein Nachfärben oder „Aufhellen um jeden Preis“

  • keine aggressiven Hausmittel

  • kein Vergleichen mit anderen Hunden


Fellpflege soll dem Hund guttun, nicht einem Idealbild.


Unser Fazit


Die Fellfarbe beim Havaneser bestimmt nicht, wie viel Pflege nötig ist, sondern wo wir genauer hinschauen sollten.


Helles Fell braucht sanfte Aufmerksamkeit, dunkles Fell regelmäßige Kontrolle.


Fibi hat uns gezeigt: Gesundes Fell fühlt sich gut an, unabhängig von der Farbe.

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