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Hundesitter & Co – Die passende Betreuung für deinen Havaneser

So sehr wir Fibi überallhin mitnehmen möchten, manchmal geht es einfach nicht. Termine, Reisen oder Situationen, in denen ein Hund fehl am Platz wäre, gehören nun mal dazu. Gerade mit einem Havaneser, der extrem menschenbezogen ist, war für uns schnell klar: Betreuung ist nicht gleich Betreuung.


Heute erzählen wir euch, worauf wir achten, wenn Fibi mal nicht mitkann, welche Erfahrungen wir mit Hundesittern, Hundetagesstätten und Familie gemacht haben und warum Eingewöhnung dabei alles ist.


Warum Betreuung für Havaneser ein sensibles Thema ist


Havaneser sind kleine Bindungswunder. Sie hängen eng an ihren Menschen, lesen Stimmungen und suchen Nähe. Genau das macht sie zu wunderbaren Begleitern, aber auch zu sensiblen Kandidaten, wenn es um Fremdbetreuung geht.


Fibi zum Beispiel:


  • braucht klare Bezugspersonen

  • reagiert fein auf neue Umgebungen

  • mag keine Hektik

  • möchte gesehen werden, nicht „mitlaufen“


Deshalb war für uns klar: Betreuung muss zu ihr passen – nicht umgekehrt.


Hundesitter – individuell, aber Vertrauenssache


Ein guter Dogsitter kann Gold wert sein. Für uns war wichtig, dass die Betreuung:


  • ruhig ist

  • Erfahrung mit kleinen, sensiblen Hunden hat

  • bereit ist, Fibi langsam kennenzulernen


Beim ersten Kennenlernen würden wir nicht darauf achten, wie sehr der Mensch Hunde liebt, sondern wie er mit Fibi umgeht. Hält er Abstand? Lässt er sie kommen? Spricht er ruhig?


Ein Dogsitter, der sofort kniend auf sie zustürmt, wäre für Fibi eher Stress als Hilfe.

Unsere Erfahrung: Am besten funktioniert Betreuung im vertrauten Umfeld. Wenn Fibi zu Hause bleiben kann und der Dogsitter zu ihr kommt, ist sie deutlich entspannter. Sie weiß, wo ihr Platz ist, wo sie ruht und das gibt Sicherheit.


Hundetagesstätte – nicht jede passt zu jedem Havaneser


Hundetagesstätten sind praktisch, aber nicht automatisch ideal. Gerade für Havaneser.

Wir haben uns eine HuTa sehr genau angeschaut:


  • Wie groß sind die Gruppen?

  • Gibt es Rückzugsorte?

  • Wie laut ist es?

  • Wird auf kleine Hunde wirklich Rücksicht genommen?


Fibi wäre zunächst nur für kurze Zeit geblieben. Eine Stunde. Dann zwei. Dann ein halber Vormittag. Diese schrittweise Eingewöhnung wäre entscheidend, denn:


  • Zu große Gruppen überfordern sie

  • Dauertrubel stresst

  • Feste Rituale helfen


In einer ruhigen, gut strukturierten Umgebung kann sie sich arrangieren. In einer lauten, wilden eher nicht und das ist völlig okay.


Familie als Betreuung – vertraut, aber nicht automatisch einfach


Familie klingt nach der perfekten Lösung. Und oft ist sie das auch, wenn alle Seiten wissen, worauf sie sich einlassen.


Bei Fibi war wichtig:


  • gleiche Regeln wie bei uns

  • gleiche Fütterungszeiten

  • ähnliche Spaziergänge


Ein Havaneser merkt sofort, wenn plötzlich alles anders läuft. Das kann Unsicherheit auslösen, auch wenn die Menschen vertraut sind.


Wir haben gemerkt: Je klarer wir vorher kommunizieren, desto entspannter ist Fibi. Kleine Merkzettel, feste Abläufe und offene Gespräche helfen mehr als man denkt.


Eingewöhnung ist kein Bonus – sondern Pflicht


Egal, welche Betreuungsform: Eine Eingewöhnung ist für uns nicht verhandelbar.

Fibi braucht:


  • Zeit

  • Wiederholung

  • positive Verknüpfung


Wir lassen sie nie von heute auf morgen allein. Erst gemeinsames Kennenlernen, dann kurze Trennungen, dann langsam steigern. Ohne Druck. Ohne schlechtes Gewissen.

Ein entspannter Hund kommt nicht von Perfektion, sondern von Vertrauen.


Unser Fazit


Die richtige Betreuung für einen Havaneser ist individuell. Was zählt, ist nicht die „beste Lösung auf dem Papier“, sondern die, bei der sich der Hund sicher fühlt.


Für Fibi bedeutet das:


  • wenige, feste Bezugspersonen

  • ruhige Betreuung

  • klare Abläufe


Und für uns bedeutet es: Lieber einmal mehr absagen oder umplanen, als sie in eine Situation zu bringen, die ihr nicht guttut.


Denn am Ende ist gute Betreuung kein Kompromiss, sondern ein Zeichen von Verantwortung.

 
 
 

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