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Erste Hilfe beim Havaneser – Was tun, wenn’s drauf ankommt?

Es gibt Erlebnisse im Leben mit Hund, auf die man sich nicht vorbereiten möchte – und trotzdem ist es besser, wenn man es tut.


Wir erinnern uns noch an den Tag, als Fibi plötzlich etwas vom Boden schnappte, das sie nicht sollte. Dieses eine Mal hat uns gezeigt, wie schnell ein Notfall eintreten kann und wie wichtig es ist, zu wissen, was zu tun ist.


Unsere Hundeapotheke – Sicherheit für unterwegs und zu Hause


Nach diesem Vorfall haben wir eine Hundeapotheke zusammengestellt, die immer griffbereit ist – eine zu Hause und eine kleinere Version für den Urlaub. Darin befinden sich unter anderem:


  • Zeckenzange – damit ungebetene Gäste keine Chance haben.


  • Verbandsmaterial – elastische Binden, sterile Kompressen, Pflaster und eine Schere.






  • Notfallnummern – Tierarzt, Tierklinik und Giftnotruf.


Verhalten im Ernstfall – Ruhe ist die halbe Miete


Wir wissen: Wenn etwas passiert, spürt der Hund sofort, ob wir nervös sind. Deshalb versuchen wir, ruhig zu bleiben. Unsere Reihenfolge im Kopf ist klar:


  • Situation einschätzen – Kleinere Blessuren oder ernster Notfall?


  • Absichern – Fibi so positionieren, dass sie sich nicht weiter verletzt.


  • Erste Hilfe leisten – Blutung stillen, Wunde versorgen, bei Hitze sofort kühlen.


  • Tierarzt anrufen – Immer abklären, ob sofort gehandelt werden muss.


Typische Notfälle beim Havaneser – und wie wir reagieren


  • Schnittwunden: Kleine Kratzer versorgen wir selbst, tiefe Verletzungen gehören sofort zum Tierarzt.


  • Überhitzung: Gerade im Sommer eine echte Gefahr – wir suchen sofort Schatten, bieten Wasser an und kühlen vorsichtig Pfoten und Bauch.


  • Vergiftungen: Bei Verdacht sofort Tierarzt oder Giftnotruf kontaktieren.


  • Insektenstiche: Besonders im Halsbereich können sie gefährlich werden – wir beobachten Fibi dann ganz genau.


  • Grannen: Bestenfall vermeiden. Wenn eine steckt, abwägen, ob ihr sie selbst ziehen könnt oder zum Tierarzt solltet. Speziell in der Schnauze sofort zum TA.


Mehr Sicherheit durch Training


Ihr könnt zusätzlich einen Erste-Hilfe-Kurs für Hundebesitzer besuchen. Dort lernt ihr, wie man Herz-Lungen-Massage an einem Hund durchführt, einen Pfotenverband richtig anlegt und im Ernstfall keine wertvolle Zeit verliert.


Fazit – Vorbereitet sein gibt ein gutes Gefühl


Seitdem wir uns mit dem Thema Erste Hilfe beschäftigt haben, fühlen wir uns sicherer.


Wir wünschen uns natürlich, dass wir nie in eine solche Situation kommen – aber wenn es doch passiert, sind wir bereit. Für Fibi bedeutet das, dass wir in jeder Lage für sie da sein können. Und das gibt auch uns Ruhe.



 
 
 

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