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Patellaluxation & Co – Gesundheitliche Stolpersteine beim Havaneser

Wenn man einen Havaneser ansieht, denkt man zuerst an flauschiges Fell, große Augen und gute Laune auf vier Pfoten. Gesundheitliche Themen rücken da schnell in den Hintergrund, zumindest so lange, bis man sich intensiver mit der Rasse beschäftigt.


Auch wir haben verstanden, dass Havaneser zwar robuste kleine Hunde sind, aber dennoch ein paar rassetypische Schwachstellen haben können.


Heute möchten wir euch genau darüber aufklären. Nicht, um Sorgen zu machen, sondern um vorzubeugen.


Warum Aufklärung so wichtig ist


Gesundheitliche Probleme kündigen sich selten laut an. Oft sind es kleine Veränderungen im Verhalten, in der Bewegung oder im Ausdruck, die zeigen: Da stimmt etwas nicht.


Gerade bei kleinen Hunderassen wird vieles schnell abgetan: als „typisch klein“, „nicht schlimm“ oder „wächst sich aus“. Wir haben gelernt: Hinschauen lohnt sich.


Patellaluxation – wenn die Kniescheibe nicht da bleibt, wo sie soll


Patellaluxation ist eines der bekanntesten Themen bei kleinen Hunderassen, auch beim Havaneser. Dabei springt die Kniescheibe aus ihrer Führung, was zu Lahmheit oder einem typischen „Hüpfen“ führen kann.


Was wir bei Fibi beachten:


  • keine unnötigen Sprünge vom Sofa

  • vorsichtiges Treppenmanagement

  • gleichmäßige, moderate Bewegung

  • ,,gesundes'' Gewicht


Fibi liebt es zu rennen, aber wir achten darauf, dass sie nicht ständig abrupt stoppt oder wild aus der Höhe springt. Bewegung ja, Überlastung nein.


Wichtig: Nicht jeder Havaneser bekommt Probleme. Aber jeder profitiert von gelenkschonendem Alltag.


Augen – schön, sensibel und pflegebedürftig


Diese großen, dunklen Augen sind ein Markenzeichen des Havanesers und gleichzeitig eine empfindliche Stelle.


Tränenfluss, Reizungen oder kleine Entzündungen kommen bei Havanesern häufiger vor. Bei Fibi achten wir deshalb besonders auf:


  • saubere Augenwinkel

  • regelmäßige Kontrolle

  • sanftes Reinigen, wenn nötig


Wir haben gelernt, dass man nicht „überpflegen“ sollte, aber auch nicht wegsehen darf. Kleine Veränderungen fallen uns inzwischen sofort auf und das gibt Sicherheit.


Zähne – ein oft unterschätztes Thema


Ein Thema, das wir anfangs ehrlich gesagt unterschätzt haben: Zahngesundheit.

Kleine Hunde neigen schneller zu Zahnstein und Zahnproblemen. Nicht, weil sie schlechter gepflegt sind, sondern weil ihre Kiefer kleiner und enger gebaut sind.


Was bei uns dazugehört:


Zähne tun leise weh. Deshalb schauen wir lieber einmal zu oft als zu spät.


Bewegung, Gewicht & Alltag – die unsichtbaren Stellschrauben


Viele gesundheitliche Probleme lassen sich nicht komplett vermeiden, aber ihr Verlauf lässt sich oft beeinflussen.


Bei Fibi achten wir besonders auf:


  • gleichmäßige Bewegung statt Extrembelastung

  • normales Körpergewicht

  • ausreichend Ruhephasen

  • stressarme Routinen


Ein ausgeglichener Alltag ist für uns die beste Vorsorge. Nicht spektakulär, aber wirksam.


Tierarztbesuche: frühzeitig statt erst bei Schmerzen


Wir gehen lieber einmal mehr zur Kontrolle als einmal zu spät. Nicht aus Angst, sondern aus Verantwortung.


Fibi kennt unsere Tierarztpraxis gut, hat zwar nicht die beste Verknüpfung, aber sie bleibt ruhig. Das macht vieles einfacher, wenn wirklich mal etwas abgeklärt werden muss.


Unser Fazit


Havaneser sind fröhliche, lebenslustige Hunde und genau deshalb möchten wir ihnen die besten Voraussetzungen für ein langes, gesundes Leben geben.


Patellaluxation, Augen- oder Zahnprobleme sind keine Garantie, sondern mögliche Stolpersteine. Wer sie kennt, kann bewusst handeln.



 
 
 

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