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Havaneser Bürsten-Guide – wirklich passend fürs Havi-Fell

Das Fell eines Havanesers sieht weich und unkompliziert aus. Bis man versucht, es nicht zu bürsten.


Spätestens dann merkt man: Dieses Fell hat seinen ganz eigenen Kopf.


Auch wir haben mit Fibi eine kleine Lernkurve hingelegt. Von „Ach, das geht schnell nebenbei“ bis hin zu „Okay, das braucht Struktur“. Heute wissen wir: Die richtige Bürste macht den Unterschied und nicht jede, die hübsch aussieht, ist auch fürs Havi-Fell geeignet.


In diesem Beitrag teilen wir unsere Erfahrungen: Welche Bürsten sich bewährt haben, wie oft wir bürsten und warum weniger Druck oft mehr bringt.


Warum das Havaneser-Fell besondere Pflege braucht


Havaneser haben kein klassisches Unterfell, sondern langes, feines Haar. Das bedeutet:


  • es verfilzt schneller

  • es nimmt Schmutz leicht auf

  • es braucht regelmäßige, aber sanfte Pflege


Fibi zeigt uns sehr klar, wenn etwas unangenehm ist. Zu grob, zu hastig oder mit dem falschen Werkzeug, dann ist der Bürsttermin schneller vorbei, als er begonnen hat.


Unsere Grundregel: Lieber regelmäßig als selten und gründlich


Wir bürsten Fibi lieber kurz und regelmäßig, statt selten und intensiv. Das hält das Fell in Bewegung, verhindert große Knoten und macht das Bürsten für sie akzeptabel.

Unser Rhythmus:


  • kurz zwischendurch (2–3 Minuten)

  • gründlicher etwa zwei - bis dreimal pro Woche

  • immer in ruhiger Atmosphäre


Die Slicker-Bürste – ja, aber mit Gefühl


Die Slicker-Bürste ist für uns ein sinnvolles Werkzeug, wenn man sie richtig einsetzt.

Was sie gut kann:


  • oberflächliche Verfilzungen lösen

  • loses Haar aufnehmen

  • das Fell auflockern


Wichtig dabei:


  • nur mit leichtem Druck

  • nicht immer an derselben Stelle

  • Pausen einlegen


Bei Fibi funktioniert die Slicker-Bürste gut an Rücken und Seiten. An empfindlichen Stellen wie Achseln oder hinter den Ohren greifen wir lieber zu etwas Sanfterem.


Der Kamm – unser Kontrollwerkzeug


Nach dem Bürsten kommt bei uns fast immer der Kamm zum Einsatz. Er zeigt, ob wir gründlich genug waren.

Wenn der Kamm ohne Ziehen durchs Fell gleitet, wissen wir: passt. Bleibt er hängen, gehen wir nochmal vorsichtig zurück, ohne Hektik.


Der Kamm ist für uns kein Ersatz für die Bürste, sondern die perfekte Ergänzung.


Entfilzer – nur gezielt, nie als Standard


Ein Entfilzer ist kein Alltagswerkzeug, sondern ein Helfer für den Notfall. Wir nutzen ihn nur:

  • bei einzelnen, festen Knoten

  • sehr vorsichtig

  • mit klarer Handführung


Bei Fibi hat sich gezeigt: Je früher wir Knoten bemerken, desto seltener brauchen wir den Entfilzer überhaupt.


Grooming-Spray – kleine Hilfe mit großer Wirkung


Ein leichtes Grooming-Spray kann das Bürsten deutlich angenehmer machen. Wir verwenden es:


  • bei trockenem Fell

  • vor allem an problematischen Stellen

  • sparsam


Das Fell wird geschmeidiger, zieht weniger und Fibi bleibt entspannter. Für uns ein echtes Plus, gerade im Alltag.


Pflegetisch? Muss nicht, kann aber helfen


Wir bürsten Fibi meist auf dem Boden, dem Esstisch oder auf dem Sofa. Ein Pflegetisch ist kein Muss, kann aber sinnvoll sein, wenn:


  • man regelmäßig pflegt

  • Rücken oder Knie entlastet werden sollen

  • der Hund ruhig stehen kann


Entscheidend ist nicht der Ort, sondern die Stimmung.


Was bei uns nicht funktioniert hat


Nicht alles, was empfohlen wird, passt zu jedem Hund.

Bei Fibi schwierig:


  • zu harte Bürsten

  • hektisches Bürsten „auf die Schnelle“

  • Pflege ohne Pausen


Wir haben gelernt: Fellpflege ist kein Pflichtprogramm, sondern Beziehungspflege.


Unser Fazit


Die beste Bürste für den Havaneser ist die, die zum Hund passt.


Nicht die teuerste, nicht die beliebteste, sondern die, mit der sich Hund und Mensch wohlfühlen.


Mit der richtigen Kombination aus Slicker-Bürste, Kamm, etwas Spray und Geduld ist Fellpflege kein Kampf mehr, sondern ein ruhiger Moment im Alltag.


 
 
 

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