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Hund bellt beim Klingeln abgewöhnen - So schaffen wir es

In diesem Beitrag wollen wir euch die Hintergründe erzählen zu unserer neuen Trainingsreihe. Wir wollen euch noch tiefer in die Denkprozesse mitnehmen, was wir uns beim Durchführen der einzelnen Schritte gedacht haben.


Klingelton aufnehmen - Vorbereitung ist alles


Fibi und Krümel müssen sich an den Klingelton der Klingel gewöhnen. Das kann aber nur passieren, wenn wir dauerhaft den Klingelton abspielen können. Wenn wir ständig zur Klingel dafür laufen müssen, sammeln wir zwar Schritte, können aber schlechter üben.

Auf dem iPhone haben wir dazu die Sprachmemo-App genutzt, die ist direkt auf dem Gerät installiert. Selbiges wird es wahrscheinlich auch auf Android-Smartphones geben.

Nehmt den Klingelton am besten auf, wenn eure Hunde nicht im Haus sind. Daran hatten wir gar nicht gedacht, denn die Fibi bellt natürlich, wenn es klingelt.

Wie ihr im Video sehen konntet, hilft uns eine Aufnahme wenig, auf der zusätzliches Hundegebell zu hören ist. Geht am besten direkt zum Lautsprecher der Klingel, damit der Ton so laut wie möglich zu hören ist.


Klingelton normalisieren - Alltag statt gestellter Situation


Im Video könnt ihr sehr gut sehen, dass unsere Hunde nicht blöd sind. Fibi und Krümel haben schnell gemerkt, dass dieser Klingelton nicht die typische Situation darstellt, wenn wir dem Paketboten die Türe öffnen. Auch eure Hunde werden das vermutlich merken und uns wurde das durch das Video noch bewusster.

Wir fanden es aber anfangs hilfreich, um generell erstmal eine hohe Frequenz auf den Ton geben zu können und die Hunde zu belohnen, wenn sie still sind.

Im zweiten Schritt sind wir dann tatsächlich zu Alltagssituationen übergegangen, wenn wir auf dem Sofa saßen, in der Küche etwas gemacht haben oder am Tisch saßen. Dazu seht ihr noch mehr im nächsten Video.


Deckentraining - Das muss sitzen


Unser Ziel ist es, dass der Hund, wenn es klingelt, entspannt daliegt und wir herumrennen oder herumlaufen können, wie wir wollen. Die beiden sollen weder bellen noch total aufgeregt sein. So ist es auch in Zukunft bei Besuch entspannter und wir schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe.

Hierzu muss schlichtweg das Deckentraining erstmal sitzen. Ob unsere Hunde in Zukunft auch auf den Platz geschickt werden oder einfach ruhig dort liegen bleiben, wo sie in dem Moment sind, lassen wir uns noch offen. Davon sind wir noch weit entfernt.


Wir sind zuerst im Raum herumgelaufen und haben sie belohnt, wenn sie auf dem Platz blieben. Es soll sich für die beiden lohnen, auf dem Platz zu liegen. Im Anschluss haben wir den Raum verlassen oder sogar die Haustüre geöffnet. Wir wollten die Schwierigkeit für die beiden sukzessive erhöhen. Immer wenn es ein Schritt zu für die Hunde zu viel war, sind wir einen Schritt zurückgegangen und haben die vorherige Übung gefestigt.

Das hat die Geduld der beiden ordentlich gefordert - speziell bei Krümel. Für Fibi sind solche Übungen weniger ein Problem als für ihn. Sie hat eine ausdauernde Geduld und hat eher Angst, ausgelassen zu werden, wenn es schnell wird. Das haben wir besonders dann gemerkt, wenn wir hektisch aus dem Raum sind - der letzte Schritt.

Im letzten Schritt wollten wir hektisch aus dem Raum und die Haustür öffnen, um den höchsten Grad der Anstrengung für die Hunde zu erreichen und auch die reale Situation darzustellen. Wir wollen die Übungen so realitätsgetreu wie möglich halten. Laufen wir entspannt zur Klingel, ist das zwar toll und entspannt und die Hunde lernen den Prozess sicher schneller, aber das ist einfach nicht die reale Alltagssituation.

Theresa hat leider in dem Moment vergessen, auf den Aufnahmeknopf zu drücken und wir haben davon keine Aufnahme - geklappt hat es dennoch nicht.

Beide sind aufgesprungen und wir haben gemerkt, Haustür öffnen ist noch ein großes Problem. Das gehen wir im nächsten Video an, viel Spaß :)


Falls ihr wissen wollt, wie genau wir alles gemacht haben, hierzu das Video:






 
 
 

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