Hundefitness-Training für Wanderurlaube: Wie wir uns vorbereiten und was ihr davon mitnehmen könnt
- fibisadventures
- 30. Aug. 2023
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 2. Dez. 2023
Für uns geht es Ende September in die Dolomiten. Wir möchten die Berge natürlich nicht nur aus der Ferne betrachten, sondern jegliche Gipfel erklimmen. Das wird nicht nur für uns ein wahres Trainingslager, sondern auch für die beiden. Damit Fibi nicht ständig im Hunderucksack sein muss und wir Krümel tragen, statt ihn selbst laufen zu lassen, benötigt es Vorbereitung: ein gezieltes Hundefitness-Training. In diesem Blogbeitrag erfahrt ihr, wie auch ihr euer treues Haustier auf eine abenteuerliche Reise vorbereiten könnt.
Konsultation des Tierarztes: Bevor ihr mit dem Hundefitness-Training beginnt, ist es ratsam, euren Tierarzt aufzusuchen. Eine gründliche Untersuchung stellt sicher, dass euer Hund gesund genug für erhöhte körperliche Aktivitäten ist. Der Tierarzt kann Empfehlungen aussprechen, die auf die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten eures Hundes abgestimmt sind. Besonders bei älteren Hunden ist es ratsam, vorher abzuklären, ob der Urlaub oder das Training nicht zu belastend ist.
Allmählicher Trainingsaufbau: Beginnt das Hundefitness-Training langsam und stetig. Beginnt mit kurzen, gemächlichen Spaziergängen und steigert die Dauer und Intensität schrittweise. Dies ermöglicht es eurem Hund, seine Ausdauer und Muskulatur aufzubauen, ohne ihn zu überfordern. Bestenfalls startet ihr mindestens sechs Wochen vor dem Urlaub.
Konditionssteigerung: Integriert regelmäßige Übungen in eure Spaziergangs-Routinen. Erhöht allmählich die Strecke, das Tempo, um die Kondition eures Hundes zu steigern oder führt zur Stärkung der Muskulatur Sprintübungen ein. Beachtet dabei die Reaktionen eures Hundes und passt das Training entsprechend an.
Kräftigungstraining: Ein gut ausbalanciertes Hundefitness-Training beinhaltet auch Kräftigungsübungen. Trainiert verschiedene Muskelgruppen durch sanftes Auf- und Absteigen von Bordsteinkanten oder das Balancieren auf Wackelpads. Dies hilft eurem Hund, seine Stabilität und Muskelkraft zu verbessern. Besonders Wackelpads ähneln dem wackligen Untergrund beim Wandern und fördern die Koordination eurer Hunde.
Gelenkpflege: Ein Wanderurlaub bedeutet oft längere Spaziergänge. Ergänzt das Training mit Übungen, die die Gelenke eures Hundes unterstützen. Kreisende Bewegungen der Pfoten und sanfte Dehnungen tragen dazu bei, die Gelenke geschmeidig zu halten. Auch ein ausreichendes Warm-Up sowie Cool-Down in Form eines gemütlichen Spaziergangs vor und nach der Belastung kann die Gelenkgesundheit unterstützen.
Fazit - Startet rechtzeitig
Ein gut durchdachtes Hundefitness-Training ist der Schlüssel, um euren pelzigen Begleiter auf einen aktiven Wanderurlaub vorzubereiten. Durch schrittweisen Aufbau, Konditionssteigerung, Kräftigung und Gelenkpflege schafft ihr eine solide Basis für ein unvergessliches Abenteuer. Denkt immer daran, die Bedürfnisse und das Wohlbefinden eures Hundes im Auge zu behalten und das Training individuell anzupassen.




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