Kleine Schleckermäuler, unnötige Pfunde – Übergewicht beim Havaneser vermeiden
- fibisadventures
- 12. Nov.
- 3 Min. Lesezeit
Wer einen Havaneser zu Hause hat, weiß es nur zu gut: Diese kleinen Fellnasen haben einen ganz besonderen Blick, wenn es um Futter geht.
Ob beim Kochen in der Küche, am Kaffeetisch mit Kuchen oder einfach zwischendurch – unser Havi ist immer zur Stelle und hofft auf einen Bissen.
So charmant dieses Verhalten auch ist, es kann schnell zu einem Problem werden. Denn Havaneser neigen aufgrund ihrer Größe und ihrer Vorliebe für Leckerlis besonders leicht zu Übergewicht.
Wir möchten euch erzählen, wie wir damit umgehen und welche Tipps uns im Alltag helfen, das Idealgewicht unserer Hunde zu halten.
Warum Übergewicht beim Havaneser so gefährlich ist
Havaneser sind kleine Hunde mit einem Gewicht zwischen 4 und 8 Kilo. Schon wenige hundert Gramm mehr machen einen großen Unterschied für die Gelenke und die Gesundheit.
Übergewicht belastet Herz und Kreislauf, fördert Gelenkprobleme und kann langfristig sogar die Lebenszeit verkürzen. Uns ist deshalb wichtig geworden, von Anfang an auf ein gesundes Gewicht zu achten – auch wenn der Bettelblick noch so verführerisch ist.
Die richtige Futtermenge kennen
Eine der größten Herausforderungen ist die passende Futtermenge. Havaneser haben ein dichtes Fell, das manchmal optisch über die Figur hinwegtäuscht.
Wir haben gelernt, nicht nur nach Augenmaß zu füttern, sondern genau zu portionieren. Viele Hersteller geben Richtwerte an, die aber nur ein grober Anhaltspunkt sind.
Entscheidend ist immer, wie aktiv euer Hund tatsächlich ist. Wir wiegen das Futter ab und passen die Menge an Bewegung und Leckerlis an – das gibt uns Sicherheit, dass wir nicht unbewusst zu viel füttern.
Bewegung hält fit – auch im Alltag
Natürlich verbrauchen Havaneser nicht so viele Kalorien wie große Rassen. Aber sie sind dennoch erstaunlich aktiv und verspielt. Mehrere kleine Spaziergänge am Tag, Toben im Garten oder kleine Spieleinheiten im Wohnzimmer helfen, überschüssige Energie abzubauen.
Wir achten darauf, dass unsere Hunde nicht nur ihre „Pflicht-Gassirunden“ haben, sondern auch Momente, in denen sie richtig rennen oder spielen können. Gerade für ein gesundes Gewicht ist das ein wichtiger Faktor.
Leckerlis mit Bedacht wählen
Hand aufs Herz: Kein Havaneser-Halter möchte komplett auf Leckerlis verzichten. Sie sind ein wichtiges Hilfsmittel im Training, ein Ausdruck von Zuneigung und manchmal einfach ein kleiner Alltagsmoment, der Freude bringt.
Entscheidend ist, was und wie viel wir geben.
Statt kalorienreicher Snacks nutzen wir oft kleine Stückchen getrocknete Hühnerbrust oder selbstgemachte Leckerlis aus Gemüse. Auch Obst wie Apfel oder Gurke kommt bei unseren Havanesern super an. So bleibt die Belohnung bestehen, ohne dass unnötig Pfunde auf die Hüften wandern.
Das Gewicht im Blick behalten
Wir wiegen unsere Hunde regelmäßig – nicht obsessiv, aber so, dass wir Veränderungen früh bemerken. Zusätzlich nutzen wir die „Rippenprobe“: Man sollte die Rippen beim Streicheln leicht fühlen können, ohne dass sie stark hervortreten.
Mit diesem einfachen Check behalten wir einen guten Überblick, ob das Gewicht passt. Und wenn wir merken, dass ein Kilo zu viel auf der Waage ist, reduzieren wir behutsam die Futtermenge oder bauen mehr Bewegung in den Alltag ein.
Unser Fazit
Übergewicht beim Havaneser lässt sich vermeiden, wenn wir bewusst mit Futter und Leckerlis umgehen und gleichzeitig für genügend Bewegung sorgen.
Uns hat es sehr geholfen, feste Routinen einzuführen und immer wieder ehrlich zu prüfen, ob der Blick unseres kleinen Schleckermäulchens wirklich Hunger bedeutet oder nur Lust auf einen zusätzlichen Snack.
Ein gesunder Havi ist ein fröhlicher Havi – und das ist am Ende das Wichtigste.




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