Kollege auf vier Pfoten – Havaneser als Bürohund integrieren
- fibisadventures
- 14. Nov.
- 2 Min. Lesezeit
Wer von uns träumt nicht davon, den Arbeitstag zusammen mit dem eigenen Hund zu verbringen?
Statt sehnsüchtige Blicke daheim, begleitet uns unser kleiner Havaneser dann direkt ins Büro. Doch damit aus dem Traum keine Stresssituation wird – weder für Hund noch für Kollegen – braucht es ein bisschen Vorbereitung und Feingefühl.
Wir erzählen euch, wie wir unseren Havaneser Schritt für Schritt an den Büroalltag gewöhnt haben und welche Tipps wirklich helfen, damit er ein angenehmer Kollege auf vier Pfoten wird.
Vorbereitung ist alles – Kollegen einbinden
Bevor der Hund zum ersten Mal mit ins Büro kommt, lohnt es sich, die Kollegen einzuweihen. Nicht jeder ist automatisch begeistert, vielleicht gibt es Allergien oder Unsicherheiten. Ein offenes Gespräch vorab schafft Klarheit und Verständnis.
Der perfekte Ruheplatz
Ein Havaneser braucht im Büro einen festen Platz, an dem er sich wohlfühlt. Wir haben eine Decke und ein Körbchen mitgebracht, die nach Zuhause riechen. Das gibt Sicherheit und Orientierung.
Wichtig ist, dass dieser Platz nicht mitten im Durchgang liegt, sondern etwas abseits – ein kleiner Rückzugsort, an dem der Hund schlafen und zur Ruhe kommen kann. Denn auch wenn der Alltag im Büro für uns hektisch ist, unser Havi braucht Pausen.
Pausen richtig nutzen
Pausen sind nicht nur für uns Menschen wichtig. Ein kurzer Spaziergang um den Block, ein bisschen Bewegung oder eine kleine Spielrunde im Park nebenan – all das hilft dem Havaneser, überschüssige Energie loszuwerden.
Uns ist aufgefallen, dass unser Hund nach einer kurzen Gassi-Pause viel entspannter schläft und dadurch der restliche Bürotag ruhiger verläuft. So profitieren alle: Hund, Mensch und Kollegen.
Routinen schaffen
Havaneser lieben Gewohnheiten. Feste Rituale, zum Beispiel ein kleiner Spaziergang vor Arbeitsbeginn oder ein bestimmter Platz für die Trinkschale, helfen, Sicherheit zu vermitteln.
Auch feste Ruhezeiten sind sinnvoll, damit der Hund nicht den ganzen Tag in Erwartungshaltung bleibt. Wir haben gemerkt: Je klarer die Routine, desto entspannter unser Bürohund.
Kleine Snacks und Beschäftigung
Natürlich dürfen auch im Büro kleine Belohnungen nicht fehlen. Wir achten allerdings darauf, dass es gesunde Snacks sind, die nicht krümeln oder riechen.
Manchmal geben wir auch ein Intelligenzspielzeug mit, das Fibi kurzzeitig beschäftigt. So bleibt sie zufrieden, ohne dass sie Aufmerksamkeit von den Kollegen einfordert.
Unser Fazit
Ein Havaneser kann ein wunderbarer Bürohund sein – freundlich, aufmerksam und gleichzeitig anpassungsfähig. Wichtig ist, dass wir als Halter die Rahmenbedingungen schaffen: klare Absprachen mit den Kollegen, ein fester Platz für den Hund und regelmäßige Pausen für Bewegung.
Mit ein wenig Vorbereitung wird der kleine Vierbeiner schnell zu einem echten Teammitglied, das für gute Stimmung sorgt.




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