Wie viel Auslauf braucht ein Havaneser? So sieht unser Alltag mit Fibi aus
- Fibis Adventures

- 2. Apr. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 9. Feb.
Als Fibi bei uns eingezogen ist, haben wir uns schnell gefragt, wie viel Bewegung ein Havaneser eigentlich wirklich braucht. Viele verbinden kleine Hunde automatisch mit kurzen Spaziergängen. Unsere Erfahrung zeigt aber, dass Auslauf viel mehr bedeutet als nur Strecke.
In diesem Beitrag teilen wir unseren Alltag mit Fibi & Krümel und zeigen, welche Mischung aus Bewegung, Ruhe und mentaler Auslastung sich für uns bewährt hat.
Wie viel Auslauf braucht ein Havaneser? Kurz erklärt
Die meisten Havaneser profitieren von etwa 1–2 Stunden Bewegung pro Tag.
Abwechslung und Schnüffelphasen sind wichtiger als reine Kilometer.
Mentale Auslastung kann genauso müde machen wie ein langer Spaziergang.
Wachstum, Alter und Charakter spielen eine große Rolle.
Wie aktiv ist ein Havaneser wirklich?
Auch wenn der Havaneser klein wirkt, gehört er zu den aktiven Begleithunden. Bewegung bedeutet für uns nicht nur Laufen, sondern auch Beobachten, Schnüffeln und gemeinsames Erkunden.
Besonders während der Wachstumsphase haben wir gelernt, dass zu lange Strecken manchmal weniger sinnvoll sind als ruhige, abwechslungsreiche Runden. Wie sich diese Entwicklung bei Fibi gezeigt hat, beschreiben wir auch ausführlicher im Beitrag Wachstum-Artikel.
Unser Spaziergang - Alltag mit Fibi & Krümel
Unser Tagesablauf ist kein starres System, sondern eher ein ruhiger Rahmen:
Morgens: kurze, entspannte Runde zum Start in den Tag oder ab in den Garten
Mittags oder nachmittags: längerer Spaziergang mit vielen Schnüffelpausen
Abends: ab in den Garten und/oder eine kurze Trainingseinheit zu Hause
Diese Mischung hat sich für uns als besonders ausgeglichen erwiesen, weil sie körperliche Bewegung und mentale Ruhe verbindet.
Gerade in sensiblen Phasen, etwa wenn ein Hund schneller gestresst wirkt, achten wir bewusst auf ruhige Routinen. Mehr dazu findest du auch im Beitrag Trennungsstress beim Havaneser erkennen – die leisen Anzeichen.
Mentale Auslastung für Havaneser - Warum sie zählt
Viele unterschätzen, wie sehr Suchspiele oder Tricktraining einen kleinen Hund fordern. Gerade an Tagen mit wenig Zeit oder schlechtem Wetter bauen wir deshalb kleine Denkaufgaben ein.
Ein ruhiger Schnüffelteppich kann helfen, Energie abzubauen, ohne den Hund körperlich zu überlasten. Wir achten dabei bewusst auf einfache Varianten ohne viel Reizüberflutung.
Uns geht es dabei weniger um das Produkt selbst, sondern um die Idee dahinter:
Langsame, konzentrierte Beschäftigung statt hektischer Action.
Unsere Learnings aus dem Alltag
✔ Qualität schlägt Quantität – lieber abwechslungsreich als lang
✔ Schnüffeln ist echte Kopfarbeit
✔ Pausen sind genauso wichtig wie Bewegung
✔ Kleine Hunde brauchen Struktur, aber keinen Leistungsdruck
Wie sich der Auslauf im Laufe des Wachstums verändert
Während der Entwicklung haben wir den Auslauf bewusst angepasst. In Phasen, in denen Fibi körperlich gewachsen ist oder ruhiger wirkte, haben wir Spaziergänge verkürzt und mehr Ruhe eingebaut.
Junge Welpen brauchen weniger lange Spaziergänge als erwachsene Hunde, dafür aber häufiger kurze Impulse. Bei älteren Havanesern sind stabile Routinen und abwechslungsreiche Phasen wichtiger als lange Distanzen.
Wachstum bedeutet nicht nur mehr Bewegung, sondern manchmal auch weniger Tempo. Welche Veränderungen uns dabei besonders aufgefallen sind, zeigen wir im Artikel Havaneser Wachstum – Fibis Entwicklung im Überblick.
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Häufige Fragen zum Auslauf beim Havaneser
Wie lange sollte ein Spaziergang sein?
Mehrere kürzere Runden sind oft sinnvoller als eine sehr lange Strecke. Wichtig ist die Mischung aus Bewegung und Ruhe.
Wie viel Auslauf braucht ein Havaneser täglich?
Antwort: Die Kombination aus Bewegung und mentaler Beschäftigung ergibt oft 60–120 Minuten am Tag, abhängig von Tempo, Alter und Situation.
Brauchen Havaneser viel Bewegung?
Sie sind aktiv, aber keine Ausdauersportler. Gemeinsame Zeit und Abwechslung sind entscheidend.
Sind lange Wanderungen geeignet?
Ja, wenn der Hund langsam aufgebaut wird und ausreichend Pausen bekommt.
Was tun bei Regen oder wenig Zeit?
Suchspiele, ruhiges Tricktraining oder kleine Denkaufgaben zu Hause können eine gute Alternative sein.
Reicht Spielen zu Hause aus?
Gelegentlich ja, dauerhaft ersetzt es jedoch keinen Spaziergang, da Umweltreize fehlen.
Unser persönlicher Tipp
Wir achten weniger auf feste Minutenangaben und mehr darauf, wie Fibi sich nach einer Aktivität verhält. Ein entspannter Hund zeigt uns, dass Bewegung und Auslastung im Gleichgewicht sind.
Fazit
Ein Havaneser braucht keine extrem langen Strecken, aber regelmäßige Bewegung und mentale Abwechslung. Für uns hat sich gezeigt, dass ein ruhiger, strukturierter Alltag oft mehr bewirkt als besonders viele Kilometer.
Für viele Havaneser liegt der ideale Auslauf nicht in Kilometern, sondern in der Balance aus Bewegung, Ruhe und mentaler Beschäftigung.



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